Persönliche Beiträge

Persönliche Beiträge

...von einzelnen Mitgliedern der WachstumsWende Wendland

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Suffizienz Kirchentag Hannover 2025

Grenzen des Wachstums beachten
Leserbrief

Betr.: Klimadiskussionen Kirchentag Hannover            

„Die Energiewende - klimagerecht - ressourcengerecht?“ und „Klimapolitik zwischen Technik und Genügsamkeit“ waren zwei Podiumsdiskussionen, die mit über tausend Menschen auf dem Kirchentag in Hannover in den Messehallen stattfanden.

                   In der Diskussion um die  Energiewende wurden auch die Folgen deutlich benannt,  die im gesamten Produktionsprozess etwa von Windrädern oder Solarpaneelen entstehen - vom Abbau und Aufarbeitung der Rohstoffe (Seltene Erden)  bis hin zum fertigen Produkt, dazu Transportwege rund um den Globus: Naturzerstörung, immenser Verbrauch an Energie und Wasser, Verletzungen von Menschenrechten, Ausbeutung von Menschen und Natur.

Vor diesem Hintergrund ist es bitter zu sehen, mit welcher Bedenkenlosigkeit der Bau von Windrädern und Solarpaneelen - auch bei uns im Landkreis - vorangetrieben wird. Der Weg, im Sinne von Genügsamkeit Ressourcen zu schonen, Energie einzusparen und dabei erneuerbarer Energien entsprechend maßvoll auszubauen, wird wenig diskutiert. Stattdessen hecheln wir wie aufgezogen dem ständig wachsenden Bedarf an Energie hinterher, folgen blind der Gier nach Ressourcen. Und das Ergebnis?

Schon am 3. Mai dieses Jahres hat Deutschland rein rechnerisch seine ihm zustehenden natürlichen Ressourcen für das Jahr 2025 aufgebraucht (Erdüberlastungstag) – Und trotz Jahrzehnte langen Ausbaus erneuerbarer Energien wird das Pariser 1,5 Grad Klimaziel vermutlich nicht mehr zu erreichen sein.

Dr. Grace Mbungo, Leiterin eines bedeutenden Klimaprojekts in Afrika forderte auf dem Podium eine Abkehr von der Welt des steigenden Konsums mit hohem Energiebedarf und Zerstörung der Umwelt hin zu einer Entwicklung, die „eine Zukunft für zukünftige Generationen“ möglich macht.

Dem entgegen standen Aussagen in der zweiten Podiumsdiskussion „Klimapolitik zwischen Technik und Genügsamkeit“. Die Wirtschaftsministerin von NRW (GRÜNE) sowie Vertreter von Gewerkschaft und Industrie plädierten weiterhin für mehr Konsum und steigendes Wirtschaftswachstum, mit neuester Technik wäre das zu verantworten. Dem widersprachen Luisa Neubauer und Prof. Lucht vom Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung und Mitarbeiter im Weltklimarat: Dieser Weg würde so nicht funktionieren. Steigendes Wirtschaftswachstum führe immer zur Belastung von Klima und Umwelt. Der Planet Erde dürfe nicht auf Kosten der kommenden Generationen weiter geplündert und die planetaren Belastungsgrenzen nicht überschritten werden.

Hermann Klepper- Banzau

Tel.. 05845/1249

               

Hermann Klepper, 25.05.2025

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