Persönliche Beiträge

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...von einzelnen Mitgliedern der WachstumsWende Wendland

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Weihnachten....Suffizienz wird beachtet

Leserbrief

                                                               

                                                                                                                    

                                    Aspekt Suffizienz wird beachtet

                                                               

  Betr.:  „Nachhaltig schenken“ 

               EJZ 7.August 2025                                                            

Ein nachhaltiger Weihnachtsmarkt im Alten Rathaus in Lüchow ist geplant. Es ist ein gutes Signal: Reparieren, Upcycling oder Flohmarkt – Ressourcen werden geschont und Energie eingespart und damit ist es eine wohltuende Alternative zu dem vorweihnachtlichen Konsumrausch in den Städten.

                                Doch wird durch einen nachhaltigen Weihnachtsmarkt grundsätzlich das Konsumverhalten der Menschen verändert? – geäußerte Zweifel daran im entsprechenden Kommentar in der EJZ sind berechtigt- und - wird das Bewusstsein dafür gestärkt, dass es notwendig ist, Ressourcen zu schonen und Energie einzusparen um unserer Lebensgrundlagen zu erhalten? Trotz aller Zweifel, es bleibt die Hoffnung, dass ein Ressourcen schonender und Energie einsparender Umgang mit Materie, unmittelbar erlebt, das Kaufverhalten im Alltag beeinflussen könnte. Es kann vielleicht auch ein Puzzleteil sein hin zu Suffizienz, einer grundlegenden Haltung des Genugs, die so auch in anderen klimarelevanten Bereichen im Alltag wirksam würde.

Ein Ressourcen schonender Umgang mit Materie darf nicht als Alibi missbraucht werden, um ein ungebremstes Kaufen von Produkten zu rechtfertigen. Es gibt zu denken, dass die Anzahl von Secondhand Läden zwar steigt, dennoch aber die Produktion von Textilien weiter zunimmt.

Und - es ist schon absurd, dass das Projekt „Wendland Zirkular“ mit dem Ziel Ressourcen zu schonen zwar vom Bund gefördert wird, unser gesamtes Wirtschaftssystem jedoch darauf zielt, möglichst viel zu konsumieren, einhergehend mit ungeheurer Verschwendung von Ressourcen und Energie. Und seit über 50 Jahren werden Warnungen des Club of Rome ( „Grenzen des Wachstums“) vor einer Übernutzung der Erde nicht ernst genommen (vgl. Kommentar).

Um so notwendiger in unserem Alltag ist Suffizienz (Genügsamkeit), und es ist gut, dass das Projekt diesen Aspekt beachtet. Schon am 1. Oktober 2024 wurde in einer Veranstaltung des Landkreises mit Prof. Paech die Bedeutung von Suffizienz für Klima- und Umweltschutz deutlich. Am 5. September findet im Gildehaus eine weitere Veranstaltung zu Suffizienz statt. Prof. Lucht, Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung zu Umweltfragen und Mitarbeiter im Weltklimarat, spricht zum Thema „Suffizienz als Weg zu einer demokratisch-ökologischen Zivilisation“.

Schon vor Jahren war geplant unseren Landkreis zu einer „Modellregion Suffizienz“ zu entwickeln. Das sollte auch geschehen.

 

Hermann Klepper, Banzau

Tel.: 05845/1249

 

 

 

Hermann Klepper, 20Dezember 2

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