Persönliche Beiträge

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...von einzelnen Mitgliedern der WachstumsWende Wendland

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Der Mensch, eine Fehlentwicklung des Lebens

Verhalten homo sapiens
Leserbrief EJZ

                       Der Mensch – eine Fehlentwicklung des Lebens?

 

Betr.: Der Mensch im Umgang

 mit seinen Lebensgrundlagen

 

Was ist der Mensch? - Ein sich in der Evolutionsgeschichte des Lebens  im Laufe von Millionen Jahren entwickeltes Lebewesen, das sich seines begrenzten Daseins bewusst ist, verletzlich, mit Ethik und Religion, auf der Suche nach Geborgenheit und dem Sinn seines Lebens  -  mit einem Reichtum an Kunst und Kultur von unschätzbarem Wert, mit einem hoch entwickelten Großhirn, das es ihm möglich macht zum Mond zu fliegen. Und dennoch, er schafft es nicht, seine eigenen Lebensgrundlagen zu erhalten, ist dabei sie zu zerstören. Mit seiner Gier nach mehr und noch mehr haben wollen übernutzt er die Erde, vernichtet die Biodiversität und verfehlt mit seiner Art zu leben das 1,5 Grad Klimaziel.

 

Seit Urzeiten ist im Menschen angelegt, sein Überleben zu sichern, Vorräte anzulegen oder materielle Dinge haben zu wollen, die zum Leben notwendig waren. Es ist schon kurios, dass dieser zum Überleben ursprünglich notwendige Selbsterhaltungstrieb sich verselbstständigt hat, sich ins Gegenteil verkehrt hat und jetzt genau dazu führt, dass der Mensch seine Lebensgrundlagen zerstört, weil er den Verlockungen des Konsums nicht widerstehen kann.

 

„Die Menschheit steuert auf einen Abgrund zu“, so Außenministerin Baerbock auf der Klimakonferenz in Ägypten. Doch es ändert sich nichts: Am 4. November 2022 wurden Untersuchungen des Expertenrats der Bundesregierung für Klimafragen vorgestellt. Das Ergebnis: Energieeffiziente Technologien, auch erneuerbare Energien, senken zwar CO2- Emissionen, der Effekt jedoch wird durch das Konsumverhalten und Wirtschaftswachstum konterkariert, wodurch in den vergangenen 20 Jahren die CO2- Emissionen in die Höhe getrieben wurden (EJZ 5.11.2022). 

Doch die Aussagen des Expertenrats werden ignoriert: Weiterhin Konsum und Wachstum ohne Maß, weiterhin steigender Verbrauch von Energie und Rohstoffen – für einen übersatten „Wohlstand“, der sich gründet auf Kriege um Rohstoffe, Umweltzerstörung und Ausbeutung von Menschen, der einhergeht mit sozialer Ungerechtigkeit und Meere vermüllt.

In Anbetracht drohender Ernteausfälle in der Ukraine erfolgen trotz Klimakatastrophe und eines dramatischen Verlustes der Artenvielfalt reflexartig Forderungen aus der Landwirtschaftslobby nach vermehrtem Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger oder Aufgeben von Naturschutzgebieten!!!

Militärmanöver, Rüstungsindustrie, Kriege nicht mit einbezogen, belasten das Klima mit 5-6% der weltweiten CO2- Emissionen („Ärztlichen Friedensorganisation“- IPPNW). Weltweit zunehmende Konflikte, unfassbare Gräueltaten, weltweites Wettrüsten, Gefahr eines Atomkriegs. Wie zwanghaft bewegt sich die Menschheit auf den Abgrund zu. Es gibt wenig Hoffnung auf eine gute Zukunft. Und dennoch...!

 

Hermann Klepper

Banzau- Tel. 05845/1249

 

 

 

 

  

  

 

 

Hermann Klepper, 05.03.2023

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